Demenz beim Hund
Unsere Hunde werden immer älter, ein positiver Effekt unserer fürsorglichen Pflege und der guten medizinischen Vorsorge. Gleichzeitig nehmen mit dieser positiven Entwicklung und der steigenden Lebenserwartung, auch geriatrische (altersbedingte Erkrankungen), insbesondere auch degenerative Erkrankungen des Nervensystems zu
Auch Hunde leiden im Alter häufig an Demenz Symptomen, ähnlich einer Alzheimer-Demenz beim Menschen.
Jeder dritte Hund im Alter von 11-12 Jahren und mehr als jeder zweite Hund im Alter von 15-16 Jahren ist betroffen!
Eine Diagnose wird aber nur selten gestellt, nur etwa 2% der betroffenen Hunde erhalten die Diagnose Canine Kognitive Dysfunktion, bzw. Demenz. Dabei kann eine frühzeitige Einschätzung und eine damit einhergehende Therapie helfen, das Gehirn leistungsfähig zu halten und das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Welche Symptome lassen auf eine Demenzerkrankung schließen?
- Desorientierung
- weniger soziale Interaktion
- Verlust der Stubenreinheit
- gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, Drangwandern, nächtliche Unruhe
- Ängstlichkeit
- Verlust erlernter Verhaltensweisen
Dies ist nur eine grobe Übersicht und nicht immer treten die genannten Punkte gemeinsam auf. Wissenschaftliche Fragebögen geben deutliche Hinweise auf eine mögliche Canine Kognitive Dysfunktion (CCDS). Dieser hilft dem Tierhalter, die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung bei seinem Hund besser einschätzen zu können und kann auch als Grundlage für den Tierarztbesuch dienen.
Für nähere Informationen und eine Beratung kontaktieren Sie bitte die Praxis.
Tel. 0151-68544983
Was hilft neben dem Einsatz von Medikamenten?
- Individuelles mentales Training, um die kognitiven Fähigkeiten zu fördern, ohne zu überfordern.
- Aktive Bewegungstherapie, verbessert die Koordination, schult die Sinne und fördert die Propriozeption (die eigene Körperwahrnehmung) und die Beweglichkeit
- Eine angepasste Ernährung und der sinnvolle Einsatz von Nahrungsergänzungsmittel
Wie kann ich Ihnen dabei helfen?
In meiner Praxis möchte ich Ihnen künftig noch spezialisierter zur Seite stehen, wenn es darum geht
- eine Demenzerkrankung ihres Hundes vorzubeugen
- eine Demenzerkrankung frühzeitig zu erkennen
- bei dem sinnvollen Einsatz von Nahrungsergänzungsmittel zu beraten
- Bewegungspläne zu erstellen um die motorischen, koordinativen und propriozeptiven Fähigkeiten gezielt zu erhalten, oder zu verbessern
- mit angepassten Denkspielen und Aufgaben die kognitiven Fähigkeiten, insbesondere die Aufmerksamkeit und die Gedächtnisleistung zu fördern.
